Plakadiva 2021

m6. April 2006 verlieh der FachverbandAussenwerbung (FAW) erstmals die PlakaDi- va. ImRahmendes Plakat & MediaGrandPrixwurde die knapp 30 Zentimeter hohe Skulptur inGold, Silber und Bronze feierlichAgenturenwieGrabarz &Part- ner oder Y&RGermany überreicht. Die Plaka- Diva steht auf demKopf, dieHaare fließen zu Boden, verwurzeln sich inder Erde – gewisser- maßen sinnbildlich für die bewegendeKraft vonKreation. Denn geniale Ideen stellendie Welt ja auch irgendwie auf denKopf. Knapp15 Jahre in Folge konnte der FAWdie PlakaDiva auf festlich inszeniertenBühnen vor Hunderten anGästen verleihen. Dann wurde imvergangenen Jahr die Tradition jäh unterbrochen. Bis zuletzt hattemandarauf gehofft, die Preisverleihung vor Ort inHam- burg durchführen zu können, doch das Event wurde gecancelt. Corona ließ denVeranstal- tern keineWahl. „Wirmussten kurzfristig die Notbremse ziehen“, erinnert sichGöranGöh- ring, Geschäftsführer der Event-Agentur Stagg&Friends, die seit vielen Jahrendie Feier organisiert. „Undwirmusstenmit hei- ßer Nadel wasNeues stricken.“ DasNeuewar eine Preisverleihung indigitaler Form, einem Video, das auf demYouTube-Channel des FAWzu sehenwar. Inzwischen, ein Jahr später, hat sich die gesamteNation andigitale Events gewöhnt: an virtuelleKonferenzen, Produktvorstel- lungen via Zoomund eben auch digitale Awardshows. Der Vorteil: Kaumeinerwar überrascht, dass die PlakaDiva als analoge Veranstaltung auch diesmal, einweiteres Jahr, pausierenmuss. Der Nachteil: Einfach noch- mal einVideo drehen, wäre den Erwartungen nicht gerecht geworden – immerhin istman Mitgliedder Kreativbranche unddamit auch VomKopf auf die Füße Digitale Awardshows müssen nicht langweilig sein. Das zeigt der FAW bei der virtuellen Preisverleihung der PlakaDiva. Dort führt die computeranimierte PlakaDiva selbst durch den Abend. Eine höchst kreative Idee, deren Umsetzung allerdings mit erheblichem Auf- wand verbunden war. VON HELMUT VAN RINSUM FOTO: FAW A 4 PlakaDiva Magazin 2021

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